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181-22021 "Vom Prager Fenstersturz zum Westfälischen Frieden" - Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648 Vortrag und Diskussion

Kurs abgeschlossen

Beginn Fr., 06.04.2018, 17:15 - 19:30 Uhr
Kursgebühr 5,00 €
Dauer 1 x 3 UStd.
Kursleitung Dr. Torsten Reters

Im Mai 1618 wurden die kaiserlichen Räte von böhmischen Bürgern und Adeligen - aus Protest über die Religionspolitik des Kaisers - aus einem Fenster der Prager Burg geworfen. Der lokale Disput zwischen böhmischen Protestanten und dem katholischen Herrscher in Wien erhitzte sich schnell: Kampfbereit standen sich die Fürstenbünde der katholischen Liga und der protestantischen Union gegenüber. Aber mit dem Eingreifen von Spanien, Dänemark, Schweden und Frankreich wurde aus dem innerdeutschen Religionskonflikt schnell ein europäischer Machtkrieg auf deutschem Territorium. Private Kriegsunternehmer (allen voran Wallenstein) betrieben diesen für ihre Auftraggeber. Ihre Söldnerheere fraßen sich wie eine hungrige Raupe durch das Land und hinterließen auch ohne Schlachten eine Wüstenei. Hunger, Krankheiten und Kriegsgreul reduzierten die Bevölkerung Deutschlands je nach Region zwischen einem bis zwei Drittel. So leicht es war, den Krieg zu entfachen, so schwer war es, ihn zu beenden. Die diversen Friedensverhandlungen (ab 1635) brachten den Krieg auch mit dem Westfälischen Frieden (1648) nicht zur endgültigen Ruhe. Spanien und Frankreich bekriegten sich weiter bis 1659.
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Kurs abgeschlossen
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Kursort

Raum 11, VHS-Haus

Wallstr. 17
21682 Stade

Termine

Datum
06.04.2018
Uhrzeit
17:15 - 19:30 Uhr
Ort
Wallstr. 17, VHS-Haus, Wallstr. 17, Raum 11



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